Wieder so ein Bürokratiescheiß…

Da will man einfach nur ein billiges Plugin zur Spambekämpfung in seinen WordPress-Blog einbasteln, dann kommt das (übrigens standardmäßig installierte) Akismet daher und will erst einmal eine ID haben. Soweit so gut. Registriert, eingefügt und aktiviert. Dann die Meldung „Akismet ist möglicherweise bla bla in Deutschland bla bla Datenschutzrechtlichte Gründe schwafel sülz nicht genehmigt„. Juhu, da freut man sich. Deutschland ist wieder mal im Begriff sich bei mir richtig schön beliebt zu machen. Nicht.

Der Grund: Brutale Killerspiele.

Nein, eigentlich geht es darum, dass Akismet eine Menge Daten erhebt zur Spambekämpfung und diese auf Servern in den USA gespeichert und ausgewertet werden. Das ist aber ohne ausdrückliche Einwilligung des Nutzers laut Deutschem Recht nicht zulässig. Grundsätzlich finde ich diese Regelung sehr gut, nur nervt es mich gerade ziemlich, dass ich also zwangsläufig folgenden Text einblenden muss: „Achtung: Ich erkläre mich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und meine IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden.“ Allein dieser Satz wird doch schon die meisten Leute davon abhalten überhaupt ein Kommentar zu schreiben.

Fazit:
Tja, geschissen Akismet. Jetzt nehm ich eben Antispam Bee.

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