Updates, Updates überall

In der heutigen Zeit passiert es ja kaum noch, dass ein Programm, ein Spiel oder irgendetwas ausgeliefert wird „wie es ist“. Alle paar Tage gibt es Updates für Windows, Virenscanner, Adobe-Irgendwastool für XYZ-Dateien und keine Ahnung was nicht noch alles. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin kein Updatemuffel. Im Gegenteil, eigentlich liebe ich es irgendwas auf den neusten Stand zu bringen, weil ich mit immer denke „Da wurde wieder irgendein Fehler behoben oder es gibt ein neues cooles Feature“.

ABER!

Bitte, bitte liebe Softwareentwicklerkollegen lasst das alles automatisch ablaufen!

„Ein Update ist verfügbar. Installieren?“ – „Ja“ – „Update erfolgreich“. So muss das sein um Himmels willen!

Immer wieder kotzt es mich an, wenn man entweder vorher selbst die alte Version deinstallieren muss oder sämtliche Einstellungen, die man sorgfältig und mühsam gemacht hat, einfach mal so wieder mit dem Standardwert überschrieben werden. Die unverschämt aufdringliche Neustarterinnerung von Windows will ich hier mal gar nicht erst ansprechen.

Es gibt wirklich nichts schlimmeres, als nicht zu wissen, ob eine Anwendung selbst seine alten Reste beseitigt, oder man stattdessen nach dem Update zwei gänzlich ineinander halbverkrüppelte Versionen herumfliegen hat, die natürlich beide nicht mehr funktionieren.

Dabei möchte hier nur mal einen liebevollen, aber sehr skeptischen Blick werden auf Projekte, die ich sonst eigentlich wirklich gerne nutze, wie etwa LibreOffice, GIMP, 7zip, Winamp oder VLC. Nehmt euch ein Beispiel an modernen Browsern, die können das doch auch.

Dass Grafiktreiber plus Tools von AMD bzw ATI sich noch nie problemlos von selbst updaten konnten, brauch ich hier wohl kaum noch zu erwähnen… 😉

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